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Insidergeschäfte? - Neuer Ärger für Enron

Am Donnerstag brechen Aktien des gescheiterten Energiekonyerns Enron erneut ein. Im frühen Handel gibt das Papier 35 Prozent ab.

Nachdem Enron am Sonntag das größte Gläubigerschutz-Verfahren in der US-Geschichte eingeleitet und sich eine Finanzspritze von 1,5 Milliarden Dollar bei JP Morgan Chase und Citigroup gesichert hatte, schien es zunächst, als setzen Anleger auf eine mögliche Rettung des einstigen Energieriesen. Aktien von Enron konnten ihren Wert bis Mittwochnachmittag verfünffachen. Jetzt geht es wieder abwärts, und das hat zwei Gründe. Die Amalgamated Bank will von höchst dubiosen, wahrscheinlich illegalen Insidergeschäften erfahren haben. Ein Sprecher der Bank sprach von "Betrug in groteskem Ausmaß". Eine entsprechende Klage läuft. Dass Enron zwei Tage vor der Kapitulation 58 Millionen Dollar an Vorstandmitglieder verteilte, dürfte die Glaub- und Kreditwürdigkeit des Unternehmens zudem belasten.

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