Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit
Die nächste Pleite am Neuen Markt: MB-Software

Der Vorstand der MB Software AG hat beim Amtsgericht Hameln einen Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt.

vwd HAMELN. Der Vorstand der MB AG, -Software Hameln, hat am Freitag beim zuständigen Amtsgericht Hameln einen Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt. Wie die am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Gesellschaft ad hoc mitteilte, reichen die liquiden Mittel nicht aus, um fälligen Verbindlichkeiten nachzukommen.

Gespräche mit verschiedenen in- und ausländischen Investoren seien in einem bestimmten Zeitrahmen nicht abgeschlossen worden, hieß es zur Erläuterung. Die Konzernführung strebe an, unter Nutzung eines Insolvenzplanverfahrens die Geschäftstätigkeit des Unternehmens nachhaltig fortzuführen.

Dazu müsse ein umfangreiches Sanierungskonzept umgesetzt werden. Erste Maßnahmen zur Konzentration auf die Kernkompetenz des Unternehmens seien bereits eingeleitet worden, hieß es weiter. So sei die neocron-Technologie der MB Reakktor GmbH-Tochter an die Schwiezer System GmbH, Hannover, und die MB-Tochter My GmbH-Channel an die Erodata GmbH, Mainz, veräußert worden. Die begonnenen Verhandlungen mit Investoren würden fortgesetzt.

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