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Insolvenzrecht

BGH-Urteilvom 09.10.2003 00:00:00 - IX ZR 28/03



Bundesgerichtshof
Insolvenzrecht


InsO §§ 96 Abs. 1 Nr. 3, 129, 131 Abs. 1 Nr. 1

Verkauft der spätere Schuldner ohne vorherige Verpflichtung im letzten Monat vor dem Eröffnungsantrag an einen Insolvenzgläubiger (Käufer) Gegenstände, die er einem anderen Gläubiger zur Sicherheit übereignet hatte und die dieser zur Veräußerung nur an diesen Käufer freigibt, so werden die Insolvenzgläubiger im Allgemeinen durch die dadurch zugunsten des Käufers hergestellte Aufrechnungslage benachteiligt; die Aufrechnung des Käufers gegen die Kaufpreisforderung ist dann gem. § 96 Abs. 1 Nr. 3 InsO i.V. mit § 131 Abs. 1 Nr. 1 InsO unwirksam.

BGH-Urteil vom 09.10.2003 - IX ZR 28/03





Quelle: DER BETRIEB, 10.12.2003

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