Insolvenzverfahren mit Gläubigerschutz beantragt
Air Canada verhandelt mit potenziellen Investoren

Die unter Gläubigerschutz stehende größte kanadische Fluggesellschaft Air Canada hat erste Gespräche mit potenziellen Investoren aufgenommen.

HB/dpa NEW YORK. Dazu gehörten unter anderem die US-Investmentfirma Texas Pacific Group, der kanadische Mischkonzern Onex und die Canadian Imperial Bank of Commerce, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag.

Air Canada hatte am Mittwoch ein Insolvenzverfahren mit Gläubigerschutz beantragt. Sie will den Betrieb fortsetzen. Mit hohen Zugeständnissen der Belegschaft bei den Gehältern und anderen Einsparungen will sie wettbewerbsfähiger aus dem Insolvenzverfahren herauskommen.

Ausländische Unternehmen dürfen nicht mehr als 25 % einer kanadischen Fluggesellschaften besitzen. Oppositionspolitiker hatten im kanadischen Parlament eine Anhebung der Beteiligungsgrenze auf 49 % gefordert. Dies hatte der kanadische Verkehrsminister David Collenette abgelehnt. Die kanadische Regierung halte es für wichtig, dass die Branche unter kanadischer Kontrolle bleibe, erklärte er.

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