Insolvenzverfahren
SZ Testsysteme hat kaum noch Hoffnung

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens sieht die Ameranger SZ Testsysteme AG kaum Chancen für einen Fortbestand in der jetzigen Form.

Reuters MÜNCHEN. "Eine positive Lösung für die Aktiengesellschaft scheint sich im Augenblick nicht abzuzeichnen", teilte die aktuell noch am Neuen Markt gelistete Gesellschaft am Dienstag mit. Das Insolvenzverfahren sei am 1. Dezember eröffnet worden, der Geschäftsbetrieb laufe bis zur Gläubigerversammlung am 13. Dezember weiter. Diese werde dann über den Fortgang des Insolvenzverfahrens entscheiden.

Eine Sprecherin sagte, es gebe mehrere Interessenten für eine Weiterführung des Unternehmens im Rahmen einer Auffanggesellschaft. Dadurch könnten womöglich rund 150 der derzeit noch 200 Arbeitsplätze gerettet werden. Für die restlichen Mitarbeiter sei eine Beschäftigungsgesellschaft im Gespräch. Im Juli hatte die SZ Testsysteme AG, die kurz vor Weihnachten in den Geregelten Markt wechselt, nach Angaben der Sprecherin noch rund 400 Beschäftigte.

Anfang Oktober hatte der Hersteller von Prüfautomaten für die Halbleiterindustrie wegen Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Insolvenz gestellt. Noch vor wenigen Wochen hatte es geheißen, der Insolvenzverwalter und die Banken seien sich einig, dass die Gesellschaft sanierungsfähig und-würdig sei. Die Aktie des Unternehmens notierte am Dienstagmittag mit 29 Cent um 17 Prozent im Minus.

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