Insolvenzverfahren
Übernahme der Hornitex-Gruppe gescheitert

Die Übernahme der insolventen Hornitex-Gruppe aus Horn-Bad Meinberg (Kreis Lippe) durch einen Finanz-Investor ist gescheitert. Wie Insolvenzverwalter Werner Schreiber am Freitag vor dem Gläubigerausschuss in Frankfurt am Main berichtete, seien die Angebote der beiden Finanzierungsgesellschaften Bridgepoint Capital (London) und Orlando Management (München) nicht akzeptabel.

dpa FRANKFURT. Das Insolvenzverfahren des Holzwerkstoffherstellers mit 2500 Beschäftigten läuft seit September. Die eingereichten Angebote der beiden Gesellschaften wichen erheblich von deren schriftlichen Absichtserklärungen ab, sagte Schreiber. Sie könnten daher nicht Gegenstand konkreter Vertragsverhandlungen sein, stellten der Insolvenzverwalter und die Mitglieder des Gläubigerausschusses übereinstimmend fest.

Über die Modalitäten wurde nichts bekannt. Der Gläubigerausschuss beauftragte Schreiber, Gespräche mit möglichen anderen Investoren zu führen. Die weitere Entwicklung sei derzeit noch unklar.

Das Amtsgericht Detmold hatte das Insolvenzverfahren gegen Hornitex eröffnet. Die Verbindlichkeiten belaufen sich den Angaben zufolge auf mindestens 380 Millionen Euro. Das Familienunternehmen zählt sich zu den Branchengrößen in Europa und beschäftigt allein im Stammwerk Horn-Bad Meinberg 1700 Mitarbeiter.

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