Insolvenzverwalter ist skeptisch
Cargolifter-Reorganisation unwahrscheinlich

Der Insolvenzverwalter der zahlungsunfähigen Cargolifter AG hat Zweifel am Erfolg der Reorganisation des Luftschiffbauers geäußert.

Reuters BERLIN. "Ich stehe den Erfolgsaussichten sehr skeptisch gegenüber", sagte Rolf-Dieter Mönning am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters mit Blick auf die laufende Teilschuldverschreibung. Mit dieser Art Schuldschein will das Unternehmen über seine 72 000 Aktionäre bis Mitte November bis zu 45 Millionen Euro einnehmen, um damit die Insolvenz aufzuheben. Mönning bezeichnete diese Summe als ehrgeiziges Ziel. Bislang hatte er die Liquidität angekündigt, sollten bis zum 15. November nicht mindestens 20 Millionen Euro zusammenkommen. Die Gesamtforderungen der Gläubiger von Cargolifter betragen knapp 76 Millionen Euro.

Mönning sagte weiter, er werde kommende Woche mit dem Gläubigerausschuss zusammentreffen. Sollte das Unternehmen dann nicht über ausreichend Gelder berichten, sei die Fortführung der AG und damit die Reorganisation des Unternehmens vom Tisch. Dann müsse man sich darüber unterhalten, ob genug Substanz für eine Auffanglösung vorhanden sei. Dazu wollte sich Mönning aber nicht äußern. Die Cargolifter-Aktie lag am Nachmittag mit gut elf Prozent im Minus.

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