Insolvenzverwalter sucht strategischen Partner
Sachsenring kann vorerst weiter arbeiten

Die Geschäfte beim angeschlagenen Autozulieferer Sachsenring können auch nach dem Insolvenzantrag vorerst weiterlaufen. Das teilten die vorläufigen Insolvenzverwalter, Bruno M. Kübler und Christoph Junker, am Freitag nach einem Gespräch mit Banken und der Landesregierung mit.

dpa ZWICKAU/DRESDEN. Für die Sachsenring Automobiltechnik AG sowie die Tochtergesellschaft Sachsenring Fahrzeugtechnik GmbH (SFG/Zwickau) sei ein Massekredit von fünf Millionen Euro beantragt worden. Ziel sei es, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Im Konzern sind rund 1300 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Auftragsbestand liege bei 80 Millionen Euro, so dass in den nächsten Monaten alles "rund laufen" könne, hieß es. Die Fortführung des Unternehmens in der Insolvenz werde "dennoch kein Zuckerschlecken sein". Jetzt seien weitere Investitionen nötig, für die es bereits konkrete Pläne gebe.

Ziel sei es, einen strategischen Partner zu finden, der eine Überlebensfähigkeit des Autozulieferers auf Dauer sichert. Eine Sanierung des Unternehmens aus sich heraus - also ohne externen Partner - sei wenig realistisch.

Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens dauere noch, da noch umfangreiches Zahlenmaterial aufgearbeitet werden müsse. Die Belegschaft in Zwickau solle am kommenden Dienstag über Einzelheiten informiert werden.

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