Integration in die globale Wirtschaft schreitet voran</p>
Osteuropas Kapitalbedarf bleibt hoch

Für Anleger an den Aktienmärkten Osteuropas war 2005 bislang überaus erfreulich.

Die überdurchschnittliche wirtschaftliche Expansion und zahlreiche Kapitalmaßnahmen sorgen für zusätzlichen Schwung am Kapitalmarkt. Von strategischen Akquisitionen über mehrfach überzeichnete Börsengänge bis hin zu langen Interessentenlisten bei Privatisierungen reicht das Spektrum.

Auch für die nahe Zukunft bleibt der Kapitalbedarf der aufstrebenden Länder Osteuropas hoch und sollte auf weiter rege Nachfrage stoßen. Besonders aktiv gibt sich der Finanzsektor. Nach der Serie von Einstiegen westlicher Banken wie BNP Paribas, Fortis, GE Consumer Finance oder Unicredito am türkischen Markt sind noch weitere Deals zu erwarten. Mittelfristig steht in der Türkei die Privatisierung von drei staatlich kontrollierten Instituten an. In Rumänien ist die Privatisierung der Bank CEC noch in diesem Herbst zu erwarten. Danach sollte auch noch der Verkauf der BCR auf dem Programm.

Sehr vorteilhaft war und ist der hohe Anteil an Unternehmen in Osteuropa, die von überdurchschnittlichen Öl- und Gaspreisen sowie knappen Raffineriekapazitäten profitieren. Entsprechend stark nachgefragt waren der Börsengang von Polish Gas und die Privatisierung der türkischen Raffinerie Tupras.

In Summe lässt sich Anfang Herbst 2005 sagen, dass die Integration Osteuropas in die globale Wirtschaft zügig voranschreitet.

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