Integrationskosten belasten
Böwe Systec rutscht in Verlustzone

Der Augsburger Hersteller von Kuvertiermaschinen Böwe Systec hat im Auftaktquartal 2003 den Umsatz deutlich gesteigert, ist aber wegen Kosten für die Integration seiner US-Beteiligung in die Verlustzone gerutscht.

Reuters AUGSBURG. Unter dem Strich sei ein Verlust von 1,4 Mill. ? nach einem Gewinn im Vorjahreszeitraum von 1,8 Mill. ? verbucht worden, teilte die im SDax gelistete Gesellschaft am Dienstag in Augsburg mit. Grund hierfür sei vor allem die Integration der erstmals konsolidierten 50-prozentigen Beteiligung an Böwe Bell + Howell. Hinzu seien Finanzierungskosten und Firmenwertabschreibungen im Zuge der Teilübernahme gekommen.

Die Integration solle bis zum Ende des dritten Quartals 2003 abgeschlossen werden, kündigte Böwe an. Für das Gesamtjahr 2003 werde deshalb mit einem Gewinnanstieg auf 18 (2002: 14) Mill. ? gerechnet. Der Umsatz solle deutlich auf 320 bis 340 (204,6) Mill. ? zulegen.

Bedingt durch die erstmalige Konsolidierung von 50 % der Böwe Bell + Howell kletterte der Umsatz in den ersten drei Monaten den Angaben zufolge um 75 % auf 77,5 Mill. ?. Der Auftragseingang habe sich sogar um 86 % auf 79,8 Mill. ? erhöht und damit eine neue Rekordmarke erreicht.

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