Integrierte Finanzdienstleister sind gefragt
Kundenwunsch geht vor

Die Märkte sind komplexer geworden, die Kundenwünsche differenzierter. Für die Ausrichtung eines Dienstleisters muss daher der Einfluss der Märkte und der Kunden entscheidend sein. Nur ein Integrierter Finanzdienstleister hat das Beratungs-Know-how aus Versicherungs- und Bankenwelt.

Banken- und Versicherungswelt wachsen zusammen. Dies ist weltweit zu beobachten. Und eigentlich nichts wirklich Neues. Bis ins 12. Jahrhundert gab es in Italien beispielsweise das so genannte Seedarlehen. Es vereinte Kreditvergabe und Kreditversicherung in einem Produkt. Seefahrende Kaufleute finanzierten so Schiff und Ladung, selbst bei Piratenüberfall oder Schiffbruch konnten sie auf Ersatzzahlungen vertrauen. Venezianische Kaufleute trugen mit Hilfe von damals modernen Finanzdienstleistern zur Prosperität ihrer Stadt bei.

Dieses historische Beispiel lässt sich sicherlich nicht direkt auf die heutige Zeit übertragen. Die Märkte sind komplexer geworden, die Kundenwünsche differenzierter. Der Einfluss der Märkte und vor allem der Einfluss der Kunden muss aber für die Ausrichtung eines Dienstleisters entscheidend sein. Denn nur so kann die Zukunft erfolgreich gemeistert werden. Eine beliebige Mischung aus Bank- und Versicherungsaktivitäten kann den Kundenbedürfnissen auf gar keinen Fall gerecht werden.

Der Anspruch der Privatkunden hat deutlich zugenommen

Eine positive Bilanz lässt sich hingegen bei so genannten Integrierten Finanzdienstleistern ziehen. Denn durch eine Erweiterung der Vertriebs- und Beratungskapazitäten sowie einer erheblichen Ergänzung des Produktspektrums verschafft ein Anbieter - wie beispielsweise Allianz und Dresdner Bank - dem Kunden einen klaren Mehrwert im Wettbewerb. Und das ist auch dringend notwendig. Denn allgemein zeigt sich, dass die Anspruchshaltung der Privatkunden in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen ist. Inzwischen sehen sich die Banken mit einem emanzipierten Kunden konfrontiert, der losgelöst von starren Verhaltensnormen je nach seinen aktuellen Bedürfnissen unterschiedliche Anbieter nutzt.

Warum aber wachsen Versicherungs- und Bankenwelt immer mehr zusammen? Treiber dieser Konvergenz sind neben den veränderten Kundenpräferenzen vor allem folgende Faktoren:



  • Der Abbau von Wettbewerbshindernissen durch Deregulierung in der Europäischen Union, aber auch weltweit.





  • Die zunehmende Bedeutung der Kapitalmärkte im Anlagebereich.





  • Der Verteilungskampf um das Geld der privaten Haushalte. Stichwort Erbengeneration.





  • Das Bemühen, durch geeignete Produkte von der offensichtlichen Krise der umlagefinanzierten Rentensysteme zu profitieren.



Welche Folgen für die Finanz- und Versicherungsbranche hat das Zusammenwachsen beider Branchen? Dazu zwei Thesen: Innovative Produkte und Produktkombinationen aus beiden Welten sind für den Erfolg eines Finanzdienstleisters von entscheidender Bedeutung. Eine Voraussetzung: Sie müssen sich eng am Lebenszyklus der Kunden orientieren. Und Kunden stellen immer höhere Anforderungen an die Beratung. Nur wer produktübergreifend informieren kann, wird erfolgreich sein.

Dies kann zukünftig nur ein Integrierter Finanzdienstleister gleichzeitig erfüllen. Denn nur er besitzt das umfassende Produkt- und vor allem das dazugehörende Beratungs-Know-how aus Versicherungs- und Bankenwelt. Nur er kann überzeugend im Kundeninteresse beraten, da - egal, welche Produktkombination der Kunde erwirbt - die entsprechende Wertschöpfung produktunabhängig der Unternehmensgruppe zufließt.

Versicherung, Vermögensaufbau und Vorsorge werden optimal verzahnt.

Die Vorteile eines Integrierten Finanzdienstleister für die Kunden lassen sich wie folgt zusammenfassen:



  • Aus der Bündelung von Bank- und Versicherungsexpertise entstehen innovative Produktkombinationen.





  • Überlappende oder konkurrierende Kerngeschäftsfelder führen zu geringeren Ziel- und Interessenkollisionen.





  • Das jeweilige "center of competence" garantiert eine fundierte Beratung, das führt zu erhöhter Kundenzufriedenheit.





  • Versicherung, Vermögensaufbau und Vorsorge werden optimal verzahnt. Dabei wird berücksichtigt, dass sich die Bedürfnisse der Kunden im Lebenszyklus verändern.



Erste Erfahrungen aus der Zusammenarbeit von Allianz und Dresdner Bank zeigen: Der Kunde nimmt das in Deutschland neue Geschäftsmodell an. Wie bereits im Venedig des 12. Jahrhunderts helfen somit moderne, innovative Finanzdienstleister, das Wohl der Kunden zu mehren.



  • Prof. Dr. Bernd Fahrholz, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank, Frankfurt/M



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