Intel hebt die Stimmung
Neuer Markt freundlich

Der Frankfurter Neue Markt hat in den ersten beiden Handelsstunden freundlich tendiert, nachdem Aussagen des Chipherstellers Intel Hoffnungen auf eine Erholung der Chipindustrie bestärkt hatten und den Technologie-Werten Auftrieb gaben.

rtr FRANKFURT. Die deutlichsten Gewinne verbuchten die Papiere von TTL Information Technologies, im freien Fall waren dagegen Rösch AG Medizintechnik nachdem das Unternehmen in den ersten neun Monaten seines Geschäftsjahres 2000/2001 seine Planzahlen deutlich verfehlte.

Der alle Werte umfassende Nemax-All-Share-Index legte 1,54 % auf 1 774 Punkte zu, die im Nemax50 zusammengefassten Blue Chips gewannen 1,76 % auf 1 734 Zähler. Am Vortag hatten der All-Share-Index noch 0,54 % verloren.

Rösch-Aktien brachen auf ein neues Allzeittief von 15,51 Euro ein. Auf der Verkäuferseite stünden vor allem institutionelle Anleger, sagte ein Händler. Die Aktie erholte sich im weiteren Verlauf bis gegen 11.00 Uhr auf 17,10 Euro und lag damit noch 23,25 % oder 5,24 Euro unter dem Schlusskurs vom Donnerstag von 22,54 Euro.

Auf der Gewinnerseite standen dagegen TTL-Titel, die nach einem Tageshoch bei 7,07 Euro bis gegen 11.00 Uhr MESZ noch bei 6,80 Euro notiert wurden. "Es sind auf Xetra zwei oder drei größere Käufer am Markt, die sehr aktiv sind", sagte ein Händler. Daher seien auch die Umsätze sehr hoch. "Der Wert ist in den vergangenen Wochen ungerechtfertigterweise geprügelt worden, und die Unterbewertung wird nun wieder korrigiert." Auf der elektronischen Handelsplattform Xetra wurden in den ersten beiden Handelsstunden rund 1,3 Mill. Euro mit dem Wert umgesetzt.

Die im Nemax50 vertretenen Teleplan-Papiere waren ebenfalls im Plus, nachdem das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss einen Großauftrag bekannt gegeben hatte. "47 Mill. Euro sind für ein Neue-Markt-Unternehmen schon recht viel", sagte ein Händler. Die Aktien stiegen bis gegen 11.00 Uhr MESZ auf 28,62 Euro und waren damit 1,49 % im Plus. D.Logistics -Aktien drifteten wie in den vergangenen Wochen weiter abwärts und erreichten bei 22,13 Euro ein neues Jahrestief.

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