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Intel reduziert Umsatzerwartungen

Am Donnerstagabend hat sich der größte Chiphersteller einigen Computerherstellern angeschlossen und seine Umsatzprognosen für das laufende Quartal reduziert.

Bereits im Vorfeld kursierten Gerüchte, dass die Zahlen enttäuschen könnten. Die Aktie hatte am Mittwoch einen Jahrestiefststand erreicht und den Handel am Donnerstag mit einem leichten Kursanstieg beendet. Dementsprechend gemäßigt fällt die Reaktion im vorbörslichen Umfeld aus. Offenbar sind die mäßigen Wachstumsaussichten bereits in den Kursen enthalten.



Wie Intel mitteilt, werden die Umsatzzahlen im vierten Quartal gegenüber dem vorherigen Quartal nahezu unverändert ausfallen. Im dritten Quartal hatte der größte Chiphersteller Verkaufszahlen in Höhe von 8,73 Milliarden Dollar verbucht. Ursprünglich hatte Intel ein Umsatzwachstum zwischen vier und acht Prozent prognostiziert. Die jüngsten Absatzprobleme in der PC-Industrie scheinen jedoch, wie befürchtet, auch an Chipherstellern nicht spurlos vorbei zu gehen. Wie das Unternehmen meldet, haben weltweit mehrere Kunden ihre Bestellungen storniert. Welche PC-Hersteller ihre Aufträge zurückgezogen haben, hat Intel nicht mitgeteilt. Die Analystenreaktionen fallen gemischt aus. ABN Amro stuft Intel von hinzufügen auf halten ab. CIBC Markets stuft die Aktie von halten auf kaufen auf und setzt ein Kursziel von 42 Dollar pro Aktie.

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