Intel und IBM wollen e-commerce-Software auf Linux-Basis entwickeln
Aktienticker New York

Im Biotechnologiesektor bahnt sich eine neue Kooperation an. Geron will mit Merix Bioscience zusammenarbeiten.

HB NEW YORK. Im Biotechnologiesektor bahnt sich eine neue Kooperation an. Das bisher unprofitable Unternehmen Geron will zukünftig mit Merix Bioscience enger zusammenarbeiten. Gemeinsam soll eine Therapie gegen Krebszellen entwickelt werden. Bisher befindet sich die Therapie noch in der vorklinischen Testphase, doch Experten sind zuversichtlich, dass die Entwicklung die Aktienkurse ankurbeln dürfte. Seit dem Hoch vom 3. März hat sich der Aktienkurs von Geron mehr als halbiert.

Der weltgrößte Chiphersteller Intel plant zusammen mit IBM die Entwicklung von E-Commerce Software. Besonderheit an der Kooperation ist, dass die Software auf dem Linux Betriebssystem basieren soll. An dem Projekt werden sich des weiteren Hewlett-Packard , Dell und NEC beteeligen. Die Unternehmen werden ein unabhängiges Labor unter dem Namen Open Source Development Lab gründen. Linux konkurriert mit dem Microsoft Betriebsystem. Vorteil von Linux: der Code ist fei über das Internet zugänglich. Ein Problem des Systems ist, dass viele populäre Programme bisher nicht in der Linux-Version erhältich sind.

Anfängliche Gerüchten haben sich bestätigt, dass die Credit Suisse First Boston die siebtgrößte US-Investmentbank Donaldson, Lufkin & Jenrette übernehmen wird. Die zukünftigen Partner haben sich auf einen Kaufpreis in Höhe von 13,4 Mrd. Dollar in Aktien und Cash geeinigt. Damit könnte sich die CSFB als dritte Kraft neben Goldman Sachs und Morgan Stanley etablieren. Bereits am Dienstag kursierten Gerüchte, dass der größte Versicherungskonzern Axa , der 70 Prozent an DLJ hält, die Investmentbank verkaufen will. Die Spekulationen hatten dem gesamten neue Kursphantasien verliehen.

Die Aktien der größten US-Telefongesellschaft AT&T treten derzeit auf der Stelle. Kostenloser Telefonservice soll neue Kunden anlocken. Zudem plant America Online, Zeitungsberichten zufolge, seinen Service über AT&T's Kabelleitungen anzubieten. Die Telefongesellschaft eird voraussichtlich diesen Freitag mit einer großen Marketingkampagne starten und freies Telefonieren von bis zu fünf Monate anbieten. Im Gegenzug sollen die neugewonnen Kunden einen Vertrag mit dem Kabeltelefonservice von AT&T abschließen. Der aggressive Schritt soll AT&T dem Ziel näher bringen, bis zum Jahresende mindestens 500 000 Kunden zu haben. AT&T hatte rund 100 Mill. Dollar in Kabelfernsehfirmen investiert, um über die Leitungen den Telefonservice anzubieten.



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