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Intel verlieren nach Herabstufung durch Merrill Lynch

Die Aktien des weltgrößten Chipherstellers Intel haben am Montagvormittag (Ortszeit) in New York deutlich nachgegeben. Zuvor hatte die Investmentbank Merrill Lynch ihre mittelfristige Einstufung der Papiere von "Akkumulieren" auf "Neutral" herabgestuft. Es gebe "keinen Beweis" für eine Erholung der Geschäfte des Konzerns, begründeten die Analysten ihre Entscheidung.

dpa-afx NEW YORK. Intel gaben bis 11.50 Uhr (Ortszeit) um 5,33 Prozent auf 30,68 USD nach. Der Dow Jones-Index verlor zum gleichen Zeitpunkt 0,72 Prozent und notierte mit 10.503,27 Punkten, der NASDAQ Composite-Index für Wachstumswerte sank um 4,40 Prozent auf 2068,12 Punkte.

Eine schnelle Erholung von Intel sei wegen der anhaltend schwachen Chip-Nachfrage nicht zu erwarten, sagte Merrill Lynch-Analyst Joe Osha. Er erwarte eine nur "kleine Aufwärtsbewegung" der Aktie von ihren derzeitigem Kurs.

Für das kommende Jahr rechnet der Experte mit einem Gewinn je Aktie von 84 US-Cent. Dies sei weniger als bei anderen vergleichbaren Unternehmen, deren Gewinn je Aktie den Erwartungen zufolge die Grenze von 1,00 USD übersteigen könne. "Wir können uns nicht vorstellen, wie Intel besser als 85 US-Cent abschneiden will", sagte Osha. Der Konzern werde höchstens einen Bruttogewinn im Bereich zwischen 55 und 57 Prozent einfahren, während die höchstmögliche Wachstumrate zwischen 10 und 15 Prozent liegen werde.

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