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Intels neuer Chip mit Startschwierigkeiten

Intel, der weltgrößte Hersteller von Mikroprozessoren, muss erneut eine technische Panne bekannt geben. Erste Auslieferungen des neuen Hochgeschwindigkeits-Chips Pentium 4 haben nach Berichten des Wall Street Journal falsche Teile eines Software-Codes enthalten.

Zwar sei der Fehler rechtzeitig bemerkt und behoben worden, bevor der Chip bei den Endverbrauchern angekommen war, die Nachricht dürfte sich jedoch negativ auf den Ruf des Unternehmens auswirken. Gestern hatten Computer-Hersteller, darunter IBM, Dell und Compaq, erstmals Geräte auf den Markt gebracht, die mit dem Pentium 4 ausgestattet sind. Die Computer-Hersteller konnten die technischen Fehler mit Hilfe Intels beheben, bevor die betroffenen Geräte in den Handel gelangten. Software-Fehler sind nach Aussagen einiger Analysten nicht ungewöhnlich. Die jüngste technische Schlappe bei Intel reiht sich jedoch in eine Kette ähnlicher Pannen des weltgrößten Mikrochipanbieters. Bereits im Oktober musste die Auslieferung des Pentium 4 auf Grund technischer Probleme verschoben werden. Der Hochgeschwindigkeitschip, der mit Geschwindigkeiten von bis zu 1,5 Megahertz läuft, gilt als größter Wurf Intels seit fünf Jahren und soll dem Konzern im Wettkampf mit dem Erzrivalen AMD die Rückeroberung des Spitzenplatzes sichern.

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