Intensive Gespräche
Klöckner & Co geht mit Spitzen-Ergebnis auf Käufersuche

Mit einem der besten Ergebnisse in der Unternehmensgeschichte geht die Eonochter Klöckner & Co auf die Suche nach einem neuen Eigentümer.

dpa DUISBURG. Derzeit führe die Düsseldorfer Muttergesellschaft "intensive Gespräche" mit dem Londoner Stahlhändler Balli Plc., bestätigte Raimund Müsers, Vorstandschef des auf den Werkstoffhandel mit Stahl und Metallen spezialisierten Unternehmens, am Mittwoch bei der Bilanzvorlage in Duisburg.

Die Klöckner & Co AG konnte ihren Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2000 auf 65 Mill. Euro (126 Mill. DM) mehr als verdoppeln. Der Umsatz der Gruppe mit 11 229 Beschäftigten erhöhte sich um 19,6 % auf 5,349 Mrd. Euro. Auf Grund verschlechterter Rahmenbedingungen werde Klöckner & Co im laufenden Jahr "sicherlich nicht wieder ein Rekordjahr hinlegen", sagte Müsers.

Nach dem Kauf der kleineren Klöckner Steel Trade GmbH-Tochter im vergangenen Jahr habe das von Exil-Iranern gegründete britische Unternehmen Balli nun ein Angebot für den Kauf des gesamten Unternehmens vorgelegt. Einschließlich der Verbindlichkeiten von rund 1,3 Mrd. DM müsse ein Interessent für den Erwerb des Traditionsunternehmens aus dem Ruhrgebiet "mehr als 2 Mrd. DM in die Hand nehmen", so der Vorstandschef. Zu Einzelheiten wollte Müsers jedoch keine Stellung nehmen. Für Klöckner & CO sei es von zentraler Bedeutung, als Gesamtunternehmen verkauft zu werden.

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