Inter Mailand will FIFA einschalten
Streit um Ronaldos Transfersumme

Weniger als zwei Monate nach dem Wechsel Ronaldos von Inter Mailand nach Real Madrid ist ein neuer Streit zwischen den beiden Clubs um den brasilianischen Fußball-Star ausgebrochen. Inter warf den Spaniern vor, die erste Rate der Ablösesumme von insgesamt 45 Mill. Euro nicht rechtzeitig gezahlt zu haben.

dpa/HB MADRID/MAILAND. Club-Chef Massimo Moratti drohte nach Presseberichten vom Dienstag damit, die Angelegenheit beim Weltverband FIFA vorzubringen. Notfalls werde Inter darauf bestehen, dass der Torjäger nach Mailand zurückkomme. "Entweder wir bekommen das Geld oder Ronaldo kehrt nach San Siro zurück", sagte ein Inter-Vorstandsmitglied nach Angaben der Zeitung "El Mundo". Die Italiener bringen vor, dass Real bereits Anfang Oktober eine erste Rate von 10 Mill. Euro nach Mailand hätte überweisen müssen.

Die "Königlichen" bestritten die Vorwürfe und sprachen von einem "Missverständnis". Es sei vereinbart worden, dass die Ablösesumme innerhalb von fünf Jahren gezahlt werde, hieß es in Madrid. Im ersten Jahr seien 7,5 Mill. Euro fällig. Davon habe Real eine erste Rate von 1,9 Mill. Euro überwiesen.

In Madrid wird der neue Zwist darauf zurückgeführt, dass die Verhandlungen unmittelbar vor Ablauf der Transferfristen mit großer Hektik geführt wurden. Dabei hätten sich anscheinend Fehler oder Unstimmigkeiten bei den Vereinbarungen über die Zahlungsmodalitäten eingeschlichen, hieß es.

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