"Interessante Nebensächlichkeit"
Stoiber: Freiflug-Affäre lenkt von Wichtigerem ab

Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) hat davor gewarnt, die Freiflug-Affäre im Wahlkampf überzubewerten.

Reuters BERLIN. "Ich glaube, dass die Diskussionen um solche kleinen oder mittleren Verfehlungen nicht ablenken dürfen von den wirklichen Problemen Deutschlands", sagte Stoiber am Donnerstag in der ARD.

Deutschland brauche einen wirtschaftlichen Aufschwung und mehr Arbeitsplätze. "Das ist die ganz zentrale Diskussionsgrundlage in Deutschland. Die Menschen sind ja doch sehr bedrückt und ein bisschen deprimiert." Diese Stimmung müsse verändert werden.

Die Vorwürfe gegen mehrere Abgeordnete des Bundestages, dienstlich angefallene Bonusmeilen für private Freiflüge genutzt zu haben, sei für die Menschen angesichts der Konjunkturprobleme nur eine "interessante Nebensächlichkeit". Die Affäre bringe die Politik zwar in Misskredit. Eine breit angelegte Politikverdrossenheit habe er in seinem Wahlkampf jedoch noch nicht festgestellt, sagte Stoiber.

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