Interesse an festverzinslichen Wertpapieren gestiegen
Bei Unternehmensanleihen auf Bonität achten

Die fallenden Kurse an den Aktienmärkten haben das Interesse an festverzinslichen Wertpapieren erhöht. Bei diesen Rentenpapieren sind Unternehmensanleihen beliebter geworden, da sie gegenüber Staatsanleihen bessere Renditen besitzen.

ddp/vwd FRANKFURT/MAIN. Sie unterliegen allerdings auch einem höheren Risiko, da Unternehmen nicht die gleiche Bonität wie Staaten besitzen. Damit ein Anleger das Risiko der einzelnen Anleihen erkennen kann, gibt es Einstufungen von Ratingagenturen. Die beiden bekanntesten sind Standard & Poor's sowie Moody's.

Die höchste Benotung erhalten Papiere mit einem dreifachen "A". Auch bei Anleihen, die mit einem zweifachen "A" bewertet sind, genießen die Emittenten sehr hohe Bonität. Gute bis mittlere Zahlungssicherheit genießen Firmen mit einem einfachen "A" oder dem dreifachen "B". Hochspekulative Papiere werden bestenfalls mit einem dreifachen "C" eingestuft.

Ein Vergleich verschiedener Anleihen zeigt, dass die Anleger für höheres Risiko mit höherer Rendite belohnt werden. Zehnjährige Bundesanleihen weisen derzeit eine Rendite von 4,95 % auf. Entsprechende zehn Jahre laufende Pfandbriefe von Realkreditinstituten rentieren derzeit mit rund 5,18 %. Euro-Anleihen mit einem guten Rating von "AA" bringen eine Rendite von 5,45 %. Bei Euro-Anleihen mit einer Anlagequalität von "A" liegt die Rendite dann schon bei 5,55 %.

Papiere mit kurzer Laufzeit wählen

Vorsichtige Anleger sollten nach Ansicht der Allgemeinen Deutschen Direktbank nur Anleihen von Gesellschaften zeichnen, die mindestens die Note "A", besser jedoch noch "AA" aufweisen. Weiter sei es sinnvoll, Papiere mit kurzer oder mittlerer Laufzeit zu wählen, da hier das Risiko von Bonitätsänderungen gering ist.

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