Interesse an Zukauf weiterer Aktien
Wyser-Pratte will "aktiver Babcock-Aktionär" sein

Der US-Investor Guy Wyser-Pratte will nach seinem Einstieg bei der Babcock Borsig AG das künftige Geschäft des Oberhausener Energietechnik- und Schiffbaukonzerns mitgestalten.

vwd DÜSSELDORF. Man werde auch bei Babcock ein "sehr aktiver Aktionär" sein, sagte der deutsche Partner von Wyser-Pratte, Markus Elsässer, am Dienstag zu vwd. Die künftige Ausrichtung und auch Aktionärsstruktur von Babcock werde "zu einem hoch interessanten Thema". Zurzeit sei es aber noch zu früh, strategisch Stellung zu nehmen.

Elsässer bekräftigte das Interesse an Zukäufen weiterer Babcock-Aktien, ließ es aber offen, ob hierzu Gespräche mit den drei Großaktionären des Konzerns gesucht werden. Bislang habe man nur über die Börse gekauft, sagte er. Grund für den Einstieg sei die "katastrophale Unterbewertung" der Babcock-Aktie an den Märkten gewesen. Wie Babcock am Montagabend bestätigt hatte, hält die in New York ansässige Wyser-Pratte Management Co mittlerweile 5,011 Prozent des stimmberechtigten Kapitals. Damit verringerte sich der Streubesitz auf gut 58 Prozent. Großaktionäre sind die Preussag mit 19,7 Prozent sowie die WestLB und die Credit Agricole Lazard mit jeweils 8,5 Prozent.

Der Kursanstieg der Babcock-Aktie setzte sich am Dienstag weiter fort. Bis zum Mittag kletterten die im MDAX geführten Titel des Oberhausener Konzerns zeitweise um mehr als fünf Prozent. Am Montagabend war die Aktie bereits um mehr als zehn Prozent in die Höhe geschossen. Gegen 12.30 Uhr notierten Babcock bei 11,42 EUR und damit bei einem Plus von 3,35 Prozent.

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