Interesse wächst
Public-Viewing: Österreich will Maßstäbe setzen

Kaum Aussichten auf den Titel-Gewinn, nur kleine Stadien, doch im Public Viewing will Gastgeber Österreich bei der Euro 2008 neue Maßstäbe setzen.

HB BERLIN. „Wir werden das am besten vorbereitete Public Viewing in der Geschichte von Großveranstaltungen erleben“, kündigte Heinz Palme, EM-Koordinator der österreichischen Bundesregierung, bei einem Pressegespräch in Berlin vollmundig an. Allein in Kärnten mit dem Austragungsort Klagenfurt könnten 200 000 Menschen die Fußball-Spiele auf Großbildleinwänden verfolgen. Rund 50 Public-Viewing-Einrichtungen soll es in Kärnten für die Dauer der EM geben. „Dass die Menschen dort gut feiern können, haben sie schon oft beweisen“, sagte Reiner Calmund.

Der frühere Manager von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen fungiert als EM-Botschafter Klagenfurts. Dort trägt Deutschland gegen Polen und Kroatien zwei der drei Vorrundenspiele bei der Europameisterschaft aus.

Laut Calmund sei das Interesse an Österreich durch die EM vor allem in Deutschland spürbar gewachsen. Im Zeitraum von Mai bis Oktober 2007 habe es 60 Millionen Übernachtungen aus Deutschland in der Alpen-Republik gegeben. Auch die Menschen in Polen, Gegner von Deutschland und Österreich in der Vorrunde, zeigten ein größeres Interesse am Land des EM-Gastgebers. Im Winter hätten 70 Prozent mehr Polen in Österreich Urlaub gemacht, sagte Calmund.

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