International etabliert
Intershop stark durch Ertrag aus Lizenzen

tjw DÜSSELDORF. Die Intershop Communications AG hat es nach Ansicht von Analysten geschafft. Das Unternehmen mit Sitz in Jena entwickelt und vermarktet Komplettlösungen vom Internetladen bis zur Abwicklung des elektronischen Handels. Nicht nur Firmengründer Stephan Schambach gilt inzwischen als Ausnahmeerscheinung, auch sein Unternehmen hat sich zur Marke entwickelt. "Der Name Intershop hat auf der internationalen Bühne einen guten Klang", sagt Jürgen Hackenberg, Analyst bei ABN Amro. Hackenberg sieht Intershop ab 2001 langfristig profitabel, nachdem das Unternehmen bereits im ersten Quartal 2000 wider Erwarten ein Plus von 1,6 Mill Euro erwirtschaftet hatte.



Oliver Graf Wrangel, Analyst bei Merck Finck & Co., sieht die Intershop-Aktie langfristig bei 500 Euro. Intershop könne vor allem auf sein neues Produkt "Enfinity" zählen, einer E-Commerce-Lösung für Großunternehmen, die seit einem dreiviertel Jahr dem Konkurrenzprodukt von Broadvision erfolgreich Marktanteile abnimmt. Einnahmen aus den Softwarelizenzen machen bei Intershop heute 65 % des Gesamtgeschäfts aus; Wrangel hält "das für einen sehr guten Wert". Gut stehe Intershop auch der Kundenkreis an: Dazu gehören neben PSI-Net und Nortel die Deutsche Telekom und die Dresdner Bank.

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