Internationale Prognosen positiv
Thyssen-Krupp Steel beschließt Millionen-Investitionen

Die Stahltochter des Thyssen-Krupp Konzerns, Thyssen-Krupp Steel, wird in den kommenden Jahren rund 692 Mill. ? investieren.

Reuters DÜSSELDORF. Davon entfielen rund 653 Mill. auf Sachinvestitionen, teilte Thyssen-Krupp Steel am Donnerstag in Duisburg im Anschluss an eine Aufsichtsratssitzung mit. Die größten Investitionen würden mit mehr als 100 Mill. ? bei der Rasselstein Hoesch GmbH, Deutschlands einzigem Weißblechhersteller, realisiert. Damit reagiere man auf die weltweit steigende Nachfrage nach Weißblech. Obgleich im deutschen Getränkedosenmarkt bedingt durch das Zwangspfand mit einem Absatzrückgang gerechnet werde, fielen die internationalen Prognosen positiv aus, hieß es. Rasselstein Hoesch hatte im Geschäftsjahr 2001/02 (zum 30. September) mit 2314 Mitarbeitern 762 Mill. ? umgesetzt. Der Absatz betrug 1,1 Mill. Tonnen, der Marktanteil lag 2002 weltweit bei sechs Prozent, europaweit 16 % und in Deutschland bei 57 %.

Unterdessen gab die Aktie des Thyssen-Krupp-Konzerns am Donnerstag deutlich nach. Sie sank teilweise um knapp fünf Prozent auf 9,60 ? und war damit größter Verlierer im Dax.

Händlern zufolge hätten Medienberichte über angebliche Probleme bei dem Bau der Magnetschwebebahn Transrapid in Shanghai das Papier belastet. In einem Bericht der "Wirtschaftswoche" hieß es unter Berufung auf Regierungskreise, der für Herbst geplante Start der Magnetschwebebahn müsse verschoben werden, wodurch dem Transrapidkonsortium aus Thyssen-Krupp und Siemens eine Konventionalstrafe in zweistelliger Millionenhöhe drohe. Eine Sprecherin von Transrapid International dementierte den Bericht. Es gebe keine Verzögerungen, daher sei auch eine Konventionalstrafe kein Thema.

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