Internationaler Anti-Terrorkampf
Marine hatte keine konkreten Hinweise auf Anschlag

Die deutsche Marine hatte keine konkreten Hinweise auf den Terroranschlag in Mombasa Ende November. Das sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Dienstag in Berlin der Nachrichtenagentur dpa.

HB/dpa BERLIN. Allerdings habe sich die Bundeswehr von Beginn des internationalen Anti-Terrorkampfes an auf Anschläge eingestellt und größtmögliche Schutzmaßnahmen ergriffen.

Medien in Israel und Kenia berichteten am Dienstag, dass den Sicherheitsdiensten in ihren Ländern Hinweise auf den Anschlag vorlagen. Der kenianischen Tageszeitung "Daily Nation" zufolge war unter den möglichen Zielen auch die deutsche Marinebasis. In Mombasa sind derzeit rund 140 Marinesoldaten stationiert, die von dort Überwachungseinsätze entlang der somalischen Küste fliegen.

Am 28. November waren bei einem Selbstmordanschlag auf ein überwiegend von Israelis besuchtes Hotel nahe der kenianischen Küstenstadt Mombasa neben den 3 Attentätern 13 weitere Menschen getötet. Fast zeitgleich feuerten Terroristen zwei Raketen auf ein in Mombasa startendes israelisches Passagierflugzeug ab, die ihr Ziel nur knapp verfehlten.

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