Internationales Geschäft soll intensiviert werden
Röstel ist neue Managerin bei Gelsenwasser AG

adx GELSENKIRCHEN. Die ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen, Gunda Röstel, hat am Montag den Sprung in die private Wasserwirtschaft vollzogen und ihre Arbeit als Managerin bei der Gelsenwasser AG aufgenommen.

Ihr Engagement für den nach eigenen Angaben größten privaten Wasserversorger Deutschlands sei für sie eine Chance, ihre in der Politik erworbenen Fähigkeiten nun in der Wirtschaft einzusetzen, sagte Röstel in Gelsenkirchen. Aufgaben der Wasserversorgung würden in Zukunft gerade aus ökologischer Sicht immer wichtiger. Röstel will vor allem das internationale Geschäft nach Mittel- und Osteuropa intensivieren.

Wer so lange die Grünen auf Bundesebene geführt habe, bringe auch die richtigen Fähigkeiten mit, um in dem Management der E.ON-Tochter zu arbeiten, betonte Vorstandsmitglied Hans-Peter Villis. Im Zeichen der bevorstehenden Liberalisierung des Wassermarktes soll Röstel durch ihre Kontakte mithelfen, den gegenwärtigen Gruppenumsatz von 500 Mill. Euro innerhalb von fünf Jahren zu verdoppeln, sagte Villis. Die einstige Grünen-Vorsitzende sei nicht als "PR-Gag" eingestellt worden.

Wie hoch das Gehalt der neuen Managerin bei Gelsenwasser ist, wollte Röstel nicht verraten. Mehr Geld als in ihrer Zeit als Grünen-Vorsitzende bekomme sie in jedem Fall. Vorläufig wird die 38-jährige Röstel noch nicht von Sachsen nach Gelsenkirchen ziehen, da sie für die Kundenwerbung die meiste Zeit unterwegs sein müsse. Zudem stehe ihr Sohn im nächsten Jahr vor dem Abitur und solle kurz vor Schulabschluss nicht mehr wechseln müssen, erläuterte Röstel.

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