Internationalmedia will in diesem Jahr wieder profitabel werden: Terminator soll Umsatz retten

Internationalmedia will in diesem Jahr wieder profitabel werden
Terminator soll Umsatz retten

Arnold Schwarzenegger, Hauptdarsteller im neuen Actionfilm "Terminator 3", soll dem börsennotierten Produzenten und Filmfinanzierer IM Internationalmedia AG das laufende Geschäftsjahr retten.

pes DÜSSELDORF. "Terminator 3 wird in diesem Jahr die Hälfte unseres Umsatzes bringen", sagte Finanzvorstand Andreas Konle gegenüber dem Handelsblatt anlässlich der Präsentation des Geschäftsberichts.

Im vergangenen Jahr hatte IM einen Verlust (Ebit) von minus 98,7 Mill. eingefahren. Besonders die Erwartungen aus dem von IM produzierten U-Boot-Film "K 19" der Star-Regisseurin Kathryn Bigelow hatten sich bei Weitem nicht erfüllt. Gleichzeitig hatte IM Goodwillabschreibungen auf zwei Tochterunternehmen vorgenommen und Restrukturierungskosten abgeschrieben.

Der neue "Terminator" wird laut Unternehmen ab einem Kinokartenerlös von 150 Mill. $ in den USA die Produktionskosten bereits einspielen. "Dies ist angesichts der Erfolge der ersten beiden Teile nicht unrealistisch", urteilt Thomas Grillenberger, Analyst der Bayerischen Landesbank. Im Juli soll der Film in die Kinos kommen. International hat Sony Pictures die Vertriebsrechte an dem Streifen erworben, in Nordamerika vertreibt AOL Time Warner den Film.

Für das laufende Jahr hat sich das Unternehmen mit Sitz in München und Los Angeles einen Umsatz zwischen 330 und 350 Mill. Euro auf die Fahnen geschrieben. 2002 erwirtschaftete IM mit 259 Mill. Euro über 50 % mehr als im Vorjahr. Das sei auf den Erwerb der Initial Entertainment Group zurückzuführen. "Wir haben gute Chancen, in die Profitabilität zurückzukehren", sagte Konle. Im Geschäftsjahr 2000 hatte IM zuletzt ein positives Ergebnis vorgelegt.

Die Frankfurter Börse reagierte gestern positiv: Der Aktienkurs stieg um über 4 %. Mittlerweile hat die Filmfirma allerdings nur noch einen Börsenwert von rund 29 Mill. Euro. Die Bayrische Landesbank empfiehlt die Aktie zum "Übergewichten", die DZ Bank empfahl im November, die Aktie zu "akkumulieren".

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