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Internet-Dienstleister weltweit unter Druck

Die noch vor kurzem als als Zukunftswerte geltenden Aktien beschleunigen ihren Kursverfall.

dpa-afx FRANKFURT. Aktien von Internet-Dienstleistern haben ihren Kursverfall der vergangenen Wochen am Mittwoch weiter beschleunigt. Händlern zufolge spiegelt diese Entwicklung ein deutlich verschlechtertes Marktumfeld und entsprechend schwache Unternehmensergebnisse bei vielen Unternehmen wieder.

Die amerikanische Razorfish Inc. hat starke Kursverluste hinnehmen müssen und ist nach Börsenschluss in den USA nochmals kräftig unter Druck geraten. Der Internet-Dienstleister habe mit seiner Geschäftsentwicklung im dritten Quartal erneut enttäuscht und sei bei Gewinn und Umsatz hinter den Erwartungen zurückgeblieben, sagte Edward Martens von M.M. Warburg.

Martens zufolge haben dann am Morgen negative Nachrichten der schwedischen Internet-Dienstleister zur schlechten Stimmung beigetragen. Die Internetagentur Framtidsfabriken wird nach eigenen Angaben die Umsatz- und Gewinnerwartungen des Marktes im dritten Quartal nicht erfüllen können - der Aktienkurs verlor nach dieser Ankündigung zuletzt bei sehr hohen Umsätzen 25,75 % auf 32,30 SKR.

Icon Medialab verloren 16,66 % auf 72,50 SKR. Der ebenfalls in Schweden ansässige Internetberater musste in den ersten neun Monaten einen Vorsteuerverlust vom 494,6 Mill..SEK nach einem Defizit von 68,2 Mill.. SEK im Vorjahreszeitraum hinnehmen. Analysten hatten mit einem Verlust von 416 Mill. SEK gerechnet. Der Umsatz sei im gleichen Zeitraum auf 1,192 Mrd. SEK nach zuvor 25,48 SEK geklettert, teilte Icon am Mittwoch mit.

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