"Internet für alle" reicht nicht aus
Multimedia-Verband fordert bessere Rahmenbedingungen für New Economy

ddp BERLIN. Der Deutsche Multimedia Verband (dmmv) fordert die Politik auf, bessere Rahmenbedingungen für das Wachstum der New Economy auch in der Bundesrepublik zu schaffen. Aktionsprogramme wie "Internet für alle" reichten nicht aus, um die deutsche Multimediawirtschaft auf einen Spitzenplatz im Informationszeitalter zu führen, bemängelte der Verband auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin. Die New Economy brauche vor allem Flexibilität, um der ihr zugedachten Rolle als langfristiger Konjunkturmotor gerecht zu werden. Dazu gehöre in besonderem Maße unternehmerische Freiheit. Der Deutsche Multimedia Verband bezeichnet sich als die Spitzenorganisation der deutschen New Economy. Er vertritt rund 1.300 Unternehmen.

Nach Angaben von dmmv-Präsident Rainer Wiedmann sind allein im Dienstleistungssektor der New Economy in den letzten sechs Jahren rund 80.000 neue Arbeitsplätze entstanden. 2001 sei in der gesamten New Economy gar mit 142 000 Arbeitsplätzen zu rechnen. Politik und Verwaltung dächten "noch immer zu sehr in Offline-Dimensionen", sagte Wiedmann. Die deutsche New Economy stehe durch die bevorstehende Erweiterung der Nutzungsplattformen und das aufkommende Mobile Internet vor einem erneuten Quantensprung. "Und diesen Quantensprung sollte die Politik dieses Mal mitmachen", sagte Wiedmann. Die Forderungen des Verbandes konzentrierten sich auf die Bildungspolitik, die Sicherung des E-Commerce-Standortes, die Steuergesetzgebung und die Medienordnungspolitik. Auch müsse die Bundesregierung endlich die Position eines Internetbeauftragten einrichten.

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