Internet für Autos
Ford und Qualcomm bilden Mobilfunkfirma

Ab 2001 sollen Mobilfunk-Unterhaltungs-, Internet- und Sicherheitsdienste angeboten werden. Ford tritt damit in direkten Wettbewerb zu General Motors.

dpa DEARBORN. Die Ford Motor Company und die amerikanische Mobilfunktechnologiefirma Qualcomm Inc. bilden eine gemeinsame Gesellschaft, die Mobilfunk- und Informationsdienste für Autos entwickeln und anbieten soll. Dies haben Ford und Qualcomm am Montag bekannt gegeben.

Es sollen ab 2001 Mobilfunk-Unterhaltungs-, Internet- und Sicherheitsdienste offeriert werden. Ford tritt damit in direkten Wettbewerb mit General Motors. GM bietet bereits auf limitierter Basis über seine Onstar-Sparte solche Dienste an.

Ford geht davon aus, dass Ende 2002 bereits eine Million Autos und ein Jahr später drei Mill. Autos solche Dienste empfangen können. Bis Ende 2004 werden praktisch alle Autos und Nutzfahrzeuge für den Empfang ausgestattet sein. Die US-Consultingfirma International Data Corporation schätzt, dass der so genannte Telematic-Markt von einer Milliarde $ im Jahr 1998 bis 2010 auf 42 Mrd. $ zulegen wird.

Die neue Gesellschaft wird vorerst als Wingcast firmieren und ihre Dienste zunächst den Autofahrern in den USA anbieten. Der japanische Automobilhersteller Nissan will ebenfalls die Wingcast-Dienste für bestimmte seiner Luxus-Modelle anbieten.

Ford und Qualcomm werden sich an Wingcast beteiligen, doch gaben die Unternehmen nicht bekannt, in welchem Umfang. Außerdem wird der amerikanische Autotelematic-Ausrüster Cartell Minderheitsaktionär. Harel Codesh, der früher entsprechende Aktivitäten bei Microsoft leitete, wird Wingcast-Chef. Das Unternehmen wird in San Diego angesiedelt.

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