Internet legt zu
Medien verharren in der Werbeflaute

Von Januar bis November gingen die Bruttowerbeeinnahmen deutlich zurück. In einem schlechten Umfeld konnten sich die Fachzeitschriften behaupten.

dpa HAMBURG. Die klassischen Medien Print, Hörfunk und Fernsehen stecken weiter in der Werbeflaute. Die Bruttowerbeeinnahmen gingen von Januar bis Ende November 2002 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 4,9 % auf 14,9 Mrd. ? zurück, wie Nielsen Media Research am Freitag in Hamburg mitteilte. Den stärksten Rückgang von 7,2 % auf 3,5 Mrd. ? verzeichneten die Publikumszeitschriften. Dagegen legten die Fachzeitschriften um 1,0 % auf 376 Mill. ? zu. Im jungen Medium Internet kletterten die Einnahmen um mehr als ein Fünftel auf 229 Mill. ?.

Das Fernsehen als stärkster Werbeträger büßte bis Ende November 5,1 % auf 6,5 Mrd. ? ein. Das Minus bei den Tageszeitungen betrug 3,2 % auf rund 3,2 Mrd. ?, wobei lokale Rubriken- und Kleinanzeigen nicht berücksichtigt werden. Im Hörfunk wurden für 834 Mill. ? Werbespots geschaltet, ein Rückgang von 3,8 %. Die Plakatwerbung fiel um 1,4 % auf 433 Mill. ? zurück.

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