Internet-Zugangsgeschäft nicht erfreulich
Sal. Oppenheim stuft T-Online weiter auf "Reduzieren"

Die starke Zunahme des Internet-Zugangsgeschäfts sei wenig erfreulich, da hier praktisch keine Gewinne erzielt würden.

adx FRANKFURT. Das Bankhaus Sal. Oppenheim empfiehlt Anlegern nach wie vor, T-Online-Aktien in ihrem Depot zu reduzieren. "Bei den vorläufigen Neun-Monatszahlen lag der Gesamt-Umsatz mit unseren Erwartungen in line," sagte Analystin Michelle Lang im Gespräch mit ADX. Auch das Ebitda von-53,5 Mill. Euro habe den Schätzungen entsprochen. Die starke Zunahme des Internet-Zugangsgeschäfts sei allerdings wenig erfreulich, da hier praktisch keine Gewinne erzielt würden. Statt dessen wäre eine stärkere Erhöhung der Portal-Umsätze durch das Werbe- und E-Commerce-Geschäft wünschenswert gewesen.

Die hohe Zunahme der Flatrate-Nutzer bei T-Online schaffe zwar eine Kundenbindung, doch entstehe hier auch ein dauerhafter Negativ-Effekt. Eine Flatrate (Monatliche Nutzungspauschale für den Internetzugang) ist der Expertin zufolge nur bis zu einer Nutzung von 45 Stunden pro Monat profitabel. Doch bereits eine durchschnittliche monatliche Internet-Nutzung von 501 Minuten pro Monat habe in der vorgelegten Bilanz für erhebliche Belastungen gesorgt. Die EPS-Schätzungen liegen für das laufende Geschäftsjahr bei-0,27 Euro, für 2001 bei-0,32 Euro und für 2002 bei-0,25 Euro.

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