Internetdienst zahlt 30 Millionen Mark
HSV verkauft Stadion-Namensrechte an AOL

Sechs Millionen Mark pro Saison hat der Internetdienst dem Fußballverein in Aussicht gestellt, wenn der sein Stadion in AOL-Arena umbenennt. Der Plan, HSV-Idol Uwe Seeler zu ehren, ist deshalb vom Tisch.

dpa/sid HAMBURG. Der Hamburger SV hat die Namensrechte am Volksparkstadion verkauft. Künftig heißt die 55 000 Zuschauer fassende Spielstätte "AOL-Arena". Der weltweit größte Internetanbieter American Online zahlt dafür 30 Mill. DM an den Fußball-Bundesligisten in fünf Jahren. Dies bestätigte HSV - Vorsitzender Werner Hackmann am Freitag: "Der Aufsichtsrat hat das gestern Abend beschlossen."

Die HSV-Verantwortlichen, die die Kosten für den neuen 190 Mill. DM teuren Bau mit rund 15 Millionen Mark jährlich veranschlagt haben, decken durch die Zahlungen des weltweit größten Internet-Providers bereits über ein Drittel der Abgaben.

Die Umbenennung der Spielstätte in "Uwe-Seeler-Stadion" als Anerkennung der Verdienste des HSV-Idols und Ehrenspielführers der deutschen Nationalmannschaft ist durch die neue Entwicklung vom Tisch.

Das Volksparkstadion wurde 1925 unter dem Namen "Altonaer Stadion im Volkspark" eröffnet und 1951 zu einer Großarena ausgebaut. Nach mehrmaligen Modernisierungen begann 1998 schließlich die Umrüstung zur heutigen 55 000-Zuschauer-Arena.

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