Intershop dementiert Gerüchte, sie wollen ihr USA-Geschäft aufgeben
Independent Research stuft Intershop herab

Die am Neuen Markt notierte Aktie wurde von "Marktneutral" auf "Untergewichten" gestuft. Schuld daran sei der Vertrauensverlust, den das Unternehmen erlitten habe.

dpa-afx FRANKFURT. Die Analysten von Independent Research haben die Aktie der am Neuen Markt notierten Intershop AG von "marktneutral" auf "untergewichten" herabgestuft. In einer am Donnerstag in Frankfurt vorgelegten Studie begründen die Analysten die Abstufung mit dem Vertrauensverlust, den das Softwareunternehmen am Kapitalmarkt erlitten habe.

Intershop wolle zwar die Effizienz des Vertriebs steigern und die globale Organisation des Unternehmens restrukturieren. Zudem habe Intershop die Gerüchte dementiert, dass man das USA-Geschäft aufgeben wolle. Diese Aussagen des Unternehmens seien aber nicht verbindlich. Sie würden auch etliche Fragen offen lassen, so die Analysten.

Independent Research erwartet, dass Intershop eine schwere Zeit bevorsteht. Wenn das Unternehmen seine Probleme in Asien und den USA überwinden könne, dann könne der Konzern die Wende aus eigener Kraft schaffen. Im laufenden Jahr soll der Verlust je Aktie nach Meinung der Experten bei 0,38 Euro liegen und 2002 zu einem Gewinn je Aktie von 0,02 Euro werden.

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