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Intertainment-Geschäft schläft wieder ein - Quartalsumsatz-Schwund und Verlust

Nach einem kurzen Aufschwung durch die Verwertung des Films "Twister" ist das Geschäft der von einem Rechtsstreit gelähmten Medienfirma Intertainment wieder zum Erliegen gekommen.

dpa-afx MÜNCHEN. Nach einem kurzen Aufschwung durch die Verwertung des Films "Twister" ist das Geschäft der von einem Rechtsstreit gelähmten Medienfirma Intertainment wieder zum Erliegen gekommen.

Der Umsatz lag im dritten Quartal nur noch bei 0,1 Mill. Euro nach 2,0 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum, teilte die Intertainment AG (München) am Dienstag mit. Der Verlust betrug bei 1,4 Mill. Euro. Wegen guter Geschäfte dank "Twister" im ersten Halbjahr stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten von 4,1 auf 17,4 Mill. Euro. Dabei erzielte Intertainment einen Gewinn von 0,9 Mill. Euro nach einem Verlust von 6,5 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum.

Intertainment hatte seinen früheren US-Partner Franchise Pictures vor einem US-Gericht wegen betrügerisch überhöhter Filmbudgets angeklagt und mehr als 120 Mill. Dollar Schadenersatz zugesprochen bekommen. Franchise meldete daraufhin Insolvenz an. Daher ist unsicher, ob Intertainment das Geld je sehen wird. Der jahrelange Rechtsstreit behinderte das Geschäft der Münchner Firma stark.

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