Interventionserwartungen sinken
Euro stabilisiert sich

Nach Kursverlusten in der vergangenen Nacht konnte sich der Euro gegenüber dem Yen und dem Dollar behaupten. Dennoch dürfte er nach Ansicht von Marktexperten schwach bleiben.

dpa FRANKFURT/MAIN. Nach Kursverlusten in der vergangenen Nacht hat sich der Euro am Freitagmorgen im Verhältnis zum japanischen Yen und zum US-Dollar behauptet. Gegen 08.45 Uhr wurde die europäische Gemeinschaftswährung in Frankfurt zu einem Kurs von 0,8313 $ gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag mit 0,8252 $ (Mittwoch: 0,8307 $) auf den niedrigsten Wert in der Geschichte des Euro festgesetzt. Ein US- Dollar kostete damit 2,3701 (2,3544) DM.

Der Euro dürfte nach Ansicht von Marktexperten im Verhältnis zu den wichtigsten internationalen Währungen schwach bleiben. Im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen sei die Wahrscheinlichkeit einer gemeinsamen Intervention der wichtigsten Notenbanken zu Gunsten der Währung eher gering. Viele Anleger gingen davon aus, dass sich die US-Notenbank vor den Wahlen Anfang November nicht an einer Intervention beteiligen könne. Zudem habe sich der US-Finanzminister, Laurence Summers, in der Vergangenheit wiederholt für einen starken US-Dollar ausgesprochen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%