Interview
Amanatidis: "Das war Angstfußball"

Nach dem 0:2 gegen Schweden hat Stürmer Ioannis Amanatidis klare Worte für die griechische Vorstellung gefunden: "Das war Angstfußball und keine kontrollierte Offensive."

Ioannis Amanaditis, griechischer Nationalstürmer in Diensten von Eintracht Frankfurt, hat sich nach der Auftaktpleite der Hellenen gegen Schweden den Fragen der Journalisten gestellt.

Frage: "Sie haben als Titelverteidiger Ihr Auftaktspiel gegen Schweden 0:2 verloren, nachdem Ihre Mannschaft extrem defensiv aufgetreten war. Wie haben Sie die Partie miterlebt?"

Ioannis Amanatidis: "Man kann nicht nur 50-mal den Ball hin- und herspielen, wir müssen auch mal nach vorne spielen. Das war Angstfußball und keine kontrollierte Offensive oder sonst irgendetwas. So können wir gegen die Besten Europas nicht bestehen. Wir müssen den Hebel umlegen, sonst sind wir draußen."

Frage: "Woran lag es, dass Griechenland im Spiel nach vorne so gut wie überhaupt nicht stattfand?"

Amanatidis: "Wir hatten keine Anspielstationen. Wir müssen mehr laufen und mehr anbieten. Wir müssen einfach aktiver sein, mit mehr Bewegung im Spiel. Von A bis Z muss alles anders laufen als heute."

Frage: "Glauben Sie daran, dass Sie im zweiten Spiel am Samstag gegen Russland anders auftreten?"

Amanatidis: "Wir haben kaum spielerische Akzente gesetzt. Wenn wir überhaupt nach vorne kamen, dann nur mit langen Bällen. Wir müssen einfach aktiver sein und den Gegner zu etwas zwingen."

Frage: "Die Russen haben trotz der 1:4-Niederlage gegen Spanien gute Ansätze gezeigt..."

Amanatidis: "Wir wissen, dass die Russen spielerisch gut sind. Das Ergebnis spiegelt das Spiel nicht wider, sie hätten auch das 1:1 oder das 1:2 machen können. Aber wir haben auch eine gewisse Qualität. Sonst wären wir nicht hier und sonst hätten wir in der Qualifikation nicht 31 Punkte geholt. Nur - so wie heute, hätten wir diese 31 Punkte nicht geholt."

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