Interview in der "Bild"-Zeitung
Beckstein will "Mehmet" bei Rückkehr ins Gefängnis bringen

Der jugendliche Serienstraftäter "Mehmet" aus München soll nach dem Willen des bayrischen Innenministers Günther Beckstein (CSU) im Falle seiner Rückkehr nach Deutschland ins Gefängnis.

afp HAMBURG. Beckstein sagte in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe), der 1998 in die Türkei abgeschobene "Mehmet" müsse wissen, "dass hier Staatsanwalt und Strafvollzug auf ihn warten". Zugleich kündigte der CSU-Politiker an, die Landesregierung werde "alle Rechtsmittel" ausschöpfen, damit der Jugendliche nicht nach Deutschland zurückkehre.

Der Fall des aus Datenschutzgründen "Mehmet" genannten Jungen hatte 1998 bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Die Stadt München hatte damals wegen zahlreicher Vergehen die Aufenthaltserlaubnis des in Deutschland geborenen "Mehmets" nicht mehr verlängert. Als er kurz nach seinem 14. Geburtstag einen Raubüberfall beging und dafür ein Jahr Gefängnis ohne Bewährung erhielt, wurde er aus der Untersuchungshaft heraus nach Istanbul abgeschoben.

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