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Interview: Kühne & Nagel will durch IT-Auslagerung Kosten sparen

Der Logistikkonzern Kühne & Nagel will mit der Auslagerung seiner Rechenzentren an T-Systems Kosten sparen und seine IT-Aktivitäten optimieren. "Die Konsolidierung der Rechenzentren an einen Standort führt zu einer Optimierung der Kosten", sagte Thomas Engel, Technikvorstand von Kühne & Nagel, am Mittwoch in Schindelegi (Schweiz) der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX.

dpa-afx SCHINDELEGI. Der Logistikkonzern Kühne & Nagel will mit der Auslagerung seiner Rechenzentren an T-Systems Kosten sparen und seine IT-Aktivitäten optimieren. "Die Konsolidierung der Rechenzentren an einen Standort führt zu einer Optimierung der Kosten", sagte Thomas Engel, Technikvorstand von Kühne & Nagel, am Mittwoch in Schindelegi (Schweiz) der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX.

Das Auftragsvolumen bezifferte Engel auf einen "zweistelligen Millionen-Euro-Betrag". Die Auslagerung an die Tochter der Deutschen Telekom sei Teil der IT-Strategie von Kühne & Nagel und seit 1998 geplant. "Ursprünglich hatten wir 60 Rechenzentren." Durch die Zusammenlegung werde nicht nur der Betrieb erleichtert, sondern auch die Sicherheit werde erhöht. Zum erwarteten Einsparvolumen machte Engel keine Angaben.

Mit der Auslagerung hat der Schweizer Konzern den Umbau seines IT-Bereichs abgeschlossen. "Wir haben keine Planung für die Auslagerung von weiteren IT-Aktivitäten", sagte Engel.

Vor der Vergabe des Auftrags hatten die Schweizer mit 20 Bewerbern gesprochen. "Wir haben uns gegen US-Konzerne ausgesprochen, da dort die Haftung begrenzt ist", sagte Engel. Die europäischen Anbieter hätten sich als "kulanter" erwiesen.

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