Archiv
Interview: mobilcom-Chef demonstriert Zuversicht für 2004

dpa-afx HAMBURG. Der Mobilfunkanbieter mobilcom rechnet für den weiteren Jahresverlauf mit einem deutlich Zuwachs seines Kundenbestands. "Im vierten Quartal werden noch weniger Kunden wechseln als im dritten Quartal", sagte Vorstandschef Thorsten Grenz am Dienstag in Hamburg der dpa-AFX. Die Gesellschaft werde vor allem umsatzschwache Nutzer abgeben, die durch Werbeaktionen vor zwei Jahren geworben wurden.

dpa-afx HAMBURG. Der Mobilfunkanbieter mobilcom rechnet für den weiteren Jahresverlauf mit einem deutlich Zuwachs seines Kundenbestands. "Im vierten Quartal werden noch weniger Kunden wechseln als im dritten Quartal", sagte Vorstandschef Thorsten Grenz am Dienstag in Hamburg der dpa-AFX. Die Gesellschaft werde vor allem umsatzschwache Nutzer abgeben, die durch Werbeaktionen vor zwei Jahren geworben wurden.

Nachdem die Kundenbasis im abgelaufenen Quartal mit 4,2 Mill. stabil blieb, rechnet Grenz bis zum Jahresende mit einem Plus von 300 000. "Ende des dritten Quartals werden wir 4,3 Mill. unter Vertrag haben und bis zum Jahresende 4,5 Millionen", sagte der Vorstandsvorsitzende. Die Büdelsdorfer hatten zuvor ihre Prognose für das Kundenwachstum um 100 000 Nutzer erhöht.

Über den weiteren Jahresverlauf äußerte sich Grenz zuversichtlich. "Wir werden voraussichtlich einen Vorsteuergewinn von knapp 100 Mill. ? erwirtschaften." Der Großteil stammt dabei von der Internet-Tochter freenet.de . Für das Kerngeschäft Service-Provider rechnet Grenz mit einem Vorsteuergewinn von acht bis zehn Mill. ?. Angesichts der positiven Entwicklung will mobilcom an der Zahlung von Dividenden festhalten. "Wir wollen weiter eine Dividende ausschütten", sagte Grenz. Für das vergangene Geschäftsjahr hatte das Unternehmen je Aktie 0,40 ? gezahlt.

Der größte Einzelaktionär von mobilcom, die französische France Telecom SA , wird nach den Worten von Grenz vorerst an ihrer 28,5-prozentigen Beteiligung an dem norddeutschen Unternehmen festhalten. "Ich glaube nicht, dass France Telecom am ersten Tag nach Ablauf der Lockup-Frist von sechs Monaten verkaufen wird."

mobilcom will die Zulassung der von den Franzosen gehaltenen Aktien zum Börsenhandel beantragen. Diese werde in den kommenden sechs bis sieben Monaten erfolgen, sagte Grenz. Der französische Telekomkonzern zählt mobilcom nicht zum Kerngeschäft und will sich prinzipiell von seinem Aktienpaket trennen. "Es ist aber noch keine gemachte Sache, dass France Telecom verkauft."

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%