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Interview: Rastatter Daimler-Chrysler-Werk: mehr Mitarbeiter, mehr Modelle

Auf die Beschäftigten im Rastatter Daimler-Chrysler-Werk kommen im neuen Jahr große Herausforderungen zu. Erstmals wird im A-Klasse-Werk mit dem Sportstourer B-Klasse ein weiteres Modell gebaut. Außerdem soll wegen der großen Nachfrage eine weitere Schicht eingeführt werden.

dpa-afx RASTATT. Auf die Beschäftigten im Rastatter Daimler-Chrysler-Werk kommen im neuen Jahr große Herausforderungen zu. Erstmals wird im A-Klasse-Werk mit dem Sportstourer B-Klasse ein weiteres Modell gebaut. Außerdem soll wegen der großen Nachfrage eine weitere Schicht eingeführt werden. "Wir laufen in der Produktion der A-Klasse unter Volldampf", sagte Werksleiter Peter Wesp in einem dpa- Gespräch. An vier Samstagen würden Sonderschichten gefahren.

Wegen der Einführung einer dritten Schicht für die A-Klasse und der neuen B-Klasse wird auch die Mitarbeiterzahl erneut erhöht. "Im Frühjahr werden wir 6 500 Mitarbeiter beschäftigen", kündigte Wesp an. Heute sind es 5 700, im vergangenen Sommer waren es noch 4 700. Auch bei den auf dem Werksgelände angesiedelten Zulieferern werde die Mitarbeiterzahl von heute 600 auf 1 200 ansteigen.

Neue A-Klasse ZUR Zeit DER Renner

Die neue A-Klasse ist zur Zeit der Renner in der Modellpalette der Mercedes Car Group. Seit der Markteinführung im September 2004 wurden bis zum November rund 40 000 Autos ausgeliefert. Allein im November stieg der Absatz um 62 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die B-Klasse basiert auf der A-Klasse, ist aber rund 40 Zentimeter länger und gilt als hochwertige Großraumlimousine mit kompakten Außenmaßen. In der Endausbaustufe sollen in dem badischen Daimler-Chrysler-Werk dann jährlich rund 300 000 Autos gebaut werden, sagte der Werksleiter.

Den Produktionsanlauf der neuen A-Klasse bezeichnete Wesp als gelungen. "Zur Qualität hören wir nur positives." Zur Zeit werden zahlreiche Mitarbeiter für den Produktionsanlauf der B-Klasse im März geschult. Dafür gibt es eine Art Lehr- und Lernband, an dem die Montage simuliert werden kann. "Das Qualifizierungsband ist Rastatt- spezifisch", meint Wesp stolz. Auch wenn etliche neue Mitarbeiter aus anderen Daimler-Chrysler-Werken nach Rastatt gekommen sind oder kommen werden, sucht die Werksleitung noch neue Mitarbeiter für die Produktionsoffensive im kommenden Jahr, sagte Wesp.

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