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Interview: Repower will Auslandsgeschäft 2004 und 2005 deutlich steigern

Der Windkraftanlagen-Hersteller Repower will seinen Auslandsanteil am Umsatz in der zweiten Jahreshälfte und 2005 deutlich ausbauen. "Wir werden 2004 wohl 25 % erreichen und im nächsten Jahr wird der Anteil erneut deutlich steigen", sagte Finanzvorstand Jens-Peter Stöhr am Freitag in Hamburg der dpa-AFX. Im vergangenen Geschäftsjahr lag der Auslandsanteil noch bei 3,5 %.

dpa-afx HAMBURG. Der Windkraftanlagen-Hersteller Repower will seinen Auslandsanteil am Umsatz in der zweiten Jahreshälfte und 2005 deutlich ausbauen. "Wir werden 2004 wohl 25 % erreichen und im nächsten Jahr wird der Anteil erneut deutlich steigen", sagte Finanzvorstand Jens-Peter Stöhr am Freitag in Hamburg der dpa-AFX. Im vergangenen Geschäftsjahr lag der Auslandsanteil noch bei 3,5 %.

In den ersten sechs Monaten konnten die Hamburger umfangreiche Aufträge aus dem Ausland gewinnen, die in der zweiten Jahreshälfte zum Tragen kommen sollen. "Wir werden 2004 mehr als 50 Anlagen im Ausland installieren", sagte Stöhr. Die laufende Auslandsexpansion will Repower ohne einen finanzkräftigen Partner stemmen. "Wir können alleine agieren." Sollte ein Zusammenschluss aber Vorteile für Repower und dessen Aktionäre bringen, dann sei ein solcher Schritt nicht ausgeschlossen.

Stöhr bekräftigte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. "Wir sind sehr zuversichtlich für unser Umsatz- und Ergebnisziel für 2004." Beide sollen im einstelligen Prozentbereich zulegen. Im ersten Halbjahr hatte Repower wegen der Umstellung der Bilanzregeln einen deutlichen Ergebniseinbruch verbucht. "Im weiteren Jahresverlauf werden wir das ausgleichen können", sagte der Finanzvorstand. Im kommenden Jahr soll das Ergebnis im zweistelligen Prozentbereich zulegen.

Offen ist noch der Verlauf der 15-prozentigen Beteiligung von Unternehmensgründer Hugo Denker. Der Großaktionär hatte vor einigen Monaten seinen Anteil zum Verkauf gestellt. "Das ist zunächst eine Sache des Aktionärs", sagte Stöhr. "Eine Lösung wird für das Unternehmen eher positiv aussehen."

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