Interview „Wir hatten schon immer gute Nerven“

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Kuntz: Wenn man die Ausgangspositionen nimmt, dann stimmt das.

Glauben Sie, dass der Teamgeist bei der aktuellen Mannschaft gut ist?

Kuntz: Weiß ich nicht. Aber viele Spieler sind noch dabei, die 2002 Vizeweltmeister geworden sind. Von daher sollte es so sein.

Ihr Vorteil 1996 war, dass es keine Diskussion um die Stürmer gab, die die Spieler verunsicherte.

Kuntz: Stimmt, bei uns hat damals Jürgen Klinsmann relativ schnell getroffen. Aber es ist logisch, dass man über die Stürmer redet, wenn man gegen eine etwas schwächere Mannschaft kein Tor schießt.

Kann man vielleicht Hoffnung daraus schöpfen, dass die Tschechen mit der B-Mannschaft spielen?

Kuntz: Auf keinen Fall, das ist Quatsch. Bei der WM 1994 war ich hinter Riedle, Klinsmann und Völler der vierte Stürmer. Als ich reingekommen bin, wollte ich unbedingt zeigen, dass ich zu Unrecht Stürmer Nummer vier bin. Glauben Sie, wenn der Lokvenc für den Koller spielt, ist der weniger motiviert? Da fehlt vielleicht etwas Klasse, aber glauben Sie bloß nicht, dass die sagen: Kommt her, ihr Deutschen, ihr könnt ruhig gegen uns gewinnen.

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