Intifada
Saddam Hussein freut sich über Attentate

Der irakische Präsident Saddam Hussein hat sich "glücklich" über die jüngsten palästinensischen Selbstmordattentate in Israel geäußert.

dpa AMMAN. "Sie haben meine Erwartungen weit übertroffen", sagte Hussein bei einem Besuch des palästinensischen Außenpolitikers Faruk Kaddoumi am Montagabend in Bagdad. Hussein appellierte an die Palästinenser, die seit 18 Monaten dauernde Intifada, den Palästinenseraufstand, fortzusetzen.

Den Nahost-Friedensplan des saudischen Kronprinzen Abdullah lehnte der irakische Präsident ab. "Die wohlhabenden Staaten können Waffen finanzieren, und die anderen arabischen und islamischen Staaten können Freiwillige schicken. Das hat für uns Priorität", sagte Saddam Hussein. Die Palästinenser bräuchten keine politischen Pläne, sondern Unterstützung im bewaffneten Kampf.



Nach Abdullahs Vorschlag sollen alle arabischen Staaten Israel diplomatisch anerkennen, sobald Israel sich hinter die Grenzen von 1967 zurückgezogen hat. Der Vorschlag soll Ende März auf dem Gipfeltreffen der Arabischen Liga in Beirut diskutiert werden.

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