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Intuit: Negative Prognosen

Intuit hat den Handelstag am Mittwoch schwächer eröffnet, nachdem der Anbieter von Finanz-Software im Rahmen seiner gestrigen Ergebnismeldungen bekannt gegeben hat, der Umsatz im laufenden zweiten Quartal werde die Prognosen verfehlen.

Stattdessen würden die Umsätze im dritten Quartal höher ausfallen, da sich die Einnahmen lediglich verzögerten, so das Management. Intuit prognostiziert für das zweite Quartal nunmehr einen Umsatz in Höhe von 485 Millionen Dollar, rund 30 Millionen weniger als bisher. Viele Kunden würden ihren Kauf der Finanz-Software verzögern, da sie auf die jüngste Version der webbasierten Software warteten, die erst im Dezember auf den Markt gebracht werden soll, begründete das Management die voraussichtliche Umsatzverschiebung.



Die Zahlen für das abgelaufene erste Quartal lagen hingegen im Rahmen der Erwartungen. Mit einem Verlust von zehn Cent pro Aktie wurden die Konsensschätzungen erfüllt (Vorjahr Minus 33 Cent). Der Umsatz konnte um sechs Prozent auf 187,5 Millionen Dollar gesteigert werden und lag somit etwas über den im Schnitt erwarteten 185 Millionen Dollar. Analysten reagierten skeptisch auf die revidierten Umsatzprognosen. Glenn Greene von ABN Amro stufte den Titel heute von kaufen auf akkumulieren, das Kursziel kappte er um fünf Dollar auf 55 Dollar. Die Credit Suisse First Boston hält die Kursschwäche hingegen für einen günstigen Einstiegsmoment und rät zum Kauf. Der Titel notiert nach einer sehr volatilen Kursentwicklung gemessen am Jahresbeginn knapp 20 Prozent im Minus.

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