Investition von rund 400 Millionen Dollar
Mercedes baut neues Werk in Alabama

Am Produktionsstandort in Vance soll eine zweite Fabrik gebaut werden. 1 750 neue Stellen sollen entstehen.

wsj DETROIT/NEW YORK. Der Automobilkonzern Daimler-Chrysler will seine Mercedes-Produktion im US-Bundesstaat Alabama ausweiten. Nach Informationen des Handelsblatts und des "Wall Street Journals" wird der Konzern am Produktionsstandort in Vance eine zweite Fabrik bauen und dort neben der M-Klasse ein neues Modell produzieren. Es wird damit gerechnet, dass der Konzern die Expansionspläne am Montag in Alabama auf einer Pressekonferenz bekannt gibt.

Die Expansion wird nach Angaben aus Unternehmenskreisen 400 Mill. $ kosten und rund 1 750 neue Stellen schaffen. Damit würde sich die Produktionskapazität in Alabama etwa verdoppeln. Für das existierende Werk hatte das Unternehmen 380 Mill. $ investiert. Derzeit arbeiten dort 1 900 Menschen.

Noch nicht bekannt ist, welches Modell Daimler-Chrysler in Alabama bauen will. Gerüchten zufolge soll es sich dabei aber um eine größere Version der M-Klasse handeln.

Die Daimler-Chrysler-Tochtergesellschaft MBUSI produziert seit 1997 Wagen der M-Klasse in Alabama. Schon seit Beginn der Produktion wurde mit einer Expansion gerechnet, da der Konzern bisher nur ein Drittel der damals erworbenen Landfläche nutzt. Der japanische Autohersteller Honda hatte kürzlich ebenfalls den Bau einer neuen Fabrik in Alabama angekündigt.

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