Investitionen fehlen
Lucent sieht das Tal noch nicht durchschritten

Die Schwäche des Telekommunikationsmarktes könnte noch bis zu 18 Monate andauern, erwartet der US-Ausrüster.

Reuters FRANKFURT. Die aktuelle Schwäche der Telekommunikationsbranche kann nach Einschätzung des Vice President des US-Telekomausrüsters Lucent, Ben Verwaayen, noch zwölf bis 18 Monate dauern. In dieser Zeit seien die Telefongesellschaften noch damit beschäftigt, ihre Schulden abzubauen, sagte Verwaayen in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagausgabe). "Erst wenn der Schuldenberg abgebaut sei, werden die Telefongesellschaften wieder investieren und die Geschäftsaussichten für die Branche besser", fügte er hinzu.

Lucent werde seine Strategie ändern und sich in Zukunft nur noch auf die 30 bis 40 größten Netzbetreiber und Service Provider der Welt als Kunden konzentrieren, sagte Verwaayen der redaktionellen Fassung des Gesprächs zufolge. Die Verhandlungen über den Verkauf der Glasfaser-Sparte seien auf einem guten Weg. Nach früheren Angaben aus Bankenkreisen zeigen der französische Telekom-Ausrüster Alcatel und die italienische Pirelli Interesse an der Sparte.

Der Kurs der Lucent-Aktie fiel am Freitag an der Wall Street im Verlauf in einem schwächeren Marktumfeld um 3,4 % auf 8,23 $.

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