Investitionen steigen
E-Business trotzt dem Spar-Trend

Während die IT-Investitionen 2001 insgesamt weltweit stagnierten oder gar sanken, stiegen die Ausgaben fürs E-Business. Dieser Trend hät einer aktuellen Studie zufolge auch weiter an.

DÜSSELDORF. "E-Business ist eines der wichtigsten Investitionsgebiete für Unternehmen - gleich neben der Sicherheit", sagt John Gantz vom Marktforschungsunternehmen IDC. Das ist das Ergebnis der eWorld 2002 - Studie von IDC.

Danach stiegen die E-Commerce-Ausgaben im vergangenen Jahr um 20 Prozent, während die Gesamt-IT-Investionen weltweit auf niedrigem Niveau blieben. In den USA gingen sie sogar zurück.

Die mehr als 2000 von IDC befragten Unternehmen aus der Finanz- und Immobilien-Branche, der Produktion und dem Handel gaben an, 12 Prozent ihrer IT-Budgets für die Internet-Präsenz auszugeben.

Mehr als 50 Prozent der Befragten versprachen sich davon verbesserte Abläufe mit Kunden und Zulieferern. Für 40 Prozent ist das Internet ein wichtiges Instrument für den Kundenservice. Und 42 Prozent investieren ins E-Business, um Kosten zu sparen.

"Unternehmen haben jetzt genug Erfahrungen gesammelt, um das E-Business so pragmatisch zu sehen wie es ist: Es senkt die Kosten und bringt Einnahmen", fasst Gantz die Resultate der Studie zusammen.

IDC rechnet denn auch mit einem lang anhaltenden Boom für transaktions-orientierte Websites. Denn die Unternehmen, so das Fazit, werden weiter daran arbeiten, ihren Verkauf auszubauen, die Lieferketten zu automatisieren und Kunden-Service-Systeme zu integrieren.

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