Investitionsquote wird gesenkt
Linde-Vorsteuerergebnis unter Analystenerwartungen

Die Linde AG hat im ersten Quartal ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14,8% gestiegenes operatives Ergebnis (EBITA) von 124 Mill. Euro erwirtschaftet. Das Ergebnis je Aktie sei auf 0,19 ? nach 0,15 ? im Vorjahr gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Wiesbaden mit. Ohne Berücksichtigung von Goodwill-Abschreibung betrage das Ergebnis 0,41 Euro je Aktie, hieß es.

dpa-afx WIESBADEN. Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtszeitraum um 11,6% auf 1,959 Mrd. Euro. Der Auftragseingang erhöhte sich um 2,6% auf 2,344 Mrd. Euro. Ohne den Anlagenbau betrug der Zuwachs 6,3%. Im Gesamtjahr 2001 werde der Umsatz des Linde-Konzerns um 8% auf über neun Mrd. Euro steigen, hieß es. Zugleich werde es eine Ergebnisverbesserung über die Umsatzzunahme hinaus geben.

Der prognostizierte überproportionale Anstieg des Ergebnisses sei angesichts von erwarteten Synergieeffekten aus der AGA-Integration in Höhe von 50 Mill. Euro gerechtfertigt, teilte Linde mit. Zudem würden auch im übrigen Konzern diverse Restrukturierungsprogramme betrieben.

In der Sparte technische Gase sei der Umsatz im ersten Quartal um 8,9% auf 974 Mill. Euro gestiegen während das operative Ergebnis 23,3% auf 143 Mill. Euro zulegte. Trotz langsamerer US-Konjunktur seien die Aktivitäten in den USA der Wachstumsmotor bei den technischen Gasen gewesen: Hier sei der Umsatz - insbesondere aufgrund neuer Aktivitäten des Healthcare-Sektors - um 25,2% auf 246 Mio, Euro gestiegen.

Verluste im Anlagenbau

Im Anlagenbau wurde ein operativer Verlust von 9 Mill. Euro nach 2 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum verbucht. Der Umsatz in der Sparte erhöhte sich um 9,8% auf 146 Mill. Euro. Der Auftragseingang verringerte sich um 17,7 % auf 376 Mill. Euro. Insgesamt erwartet Linde für 2001 einen Umsatz und Auftragseingang von jeweils 1,2 Mrd.. Euro, hieß es.

In der Sparte Fördertechnik stieg das operative Ergebnis um 26,2% auf 53 Mill. Euro während der Umsatz um 10,8% auf 707 Mill. Euro kletterte und der Auftragseingang sich um 5,8% auf 784 Mill. Euro verbesserte. Bei den Kältetechnik-Aktivitäten wurde ein operativer Verlust von 23 Mill. Euro nach einem Fehlbetrag von 17 Mill. Euro im Vorjahr verbucht. Der Grund für diese Entwicklung sei der Umsatzrückgang um 15,5% auf 136 Mill. Euro, hieß es.

Für das Jahr 2001 seien Investitionen von 800 Mill. Euro nach 979 Mill. Euro geplant, hieß es. Damit sinke die Investitionsquote auf rund 9% des Umsatzes nach 12% im Vorjahr.

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