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Investment-Strategie: Merrill Lynch

Wenn Panikphasen der Vergangenheit eines gelehrt haben, dann dieses: Der Heilungsprozess braucht seine Zeit! In der letzten Woche hat das Brokerhaus Merrill Lynch Ereignisse der Vergangenheit besprochen, bei denen unvorhersehbare militärische Konfrontationen den Aktienmarkt belastet haben.

Immer wieder kann man feststellen, dass Investoren zu voreilig den Teufel an die Wand gemalt haben. Bestes Beispiel dafür war die Invasion von Kuwait im August 1990. Der militärische Schlag kombiniert mit einer Rezession und hohen Ölpreisen löste wahre Horrorszenarien für den Aktienmarkt aus. Börsenpropheten sprachen von dem Beginn eines fünfjährigen Bärenmarktes, der sämtliche Kursgewinne der 15 vorhergehenden Jahre hätte ausradieren sollen. Investoren sollten von den Propheten auch dieser Tage nicht zuviel Optimismus erwarten, meint Merrill Lynch. Wie bereits 1990 kann der Aktienmarkt kaum auf Hilfe von den Strategen bauen. Statt den Weitblick zu behalten, dürfte sich die Masse der Analysten auf das sinkende Verbrauchervertrauen, nachgebende Ertragsschätzungen und die politischen Geschehnisse im Zusammenhang mit den Terroranschlägen konzentrieren.

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